Es geht um Mode, um Beauty, um Sprüche, um Lifestile. Das alles verpackt in quadratischen Fotos. Derzeit scheinen sogenannte 'Mädchenkram'-Seiten wie Pilze aus dem Boden zu schießen.
Der Trend gleicht der Welle von Hunderten junger deutscher Let's-Player , die vor drei bis zwei Jahren ihr Glück auf YouTube versuchten, angeregt von großen Vorreitern wie Gronkh, der es mittlerweile zum erfolgreichsten deutschen YouTuber geschafft hat.
Im Gegensatz zu den Gamern, die meist den Traum hatten, von YouTube Leben zu können, geht es den Mädchen auf Instagram nicht um Geld. Das kann man auf Instagram so gut wie gar nicht verdienen. Es geht um Likes, Follower, Aufmerksamkeit.
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| Typisches 'Mädchenkram'-Profil |
Liest man sich die Profile durch, stehen dort oft Ziele: 500 Abonnenten am Anfang, später 2000 oder 5000. Der Traum von ein wenig 'Prominenz' im Internet, von der Welt der Mode und der High Society scheint durch.
Der Weg zu mehr Abonnenten ist immer gleich: In den Kommentaren von Posts erfolgreicher Profile wird geworben: 'Schaut doch mal bei uns vorbei...', 'Liked mein letztes Bild und ich like fünf von Euch', 'Follow for Follow :)'.
Der bescheidene Erfolg gibt den Leuten hinter den Profilen recht: Nutzerin itscaroo bezieht sich zwar nicht explizit auf die Mädchenkram-Schiene, haut aber in eine ähnliche Kerbe und bringt es auf rund 224.000 Abonnenten.
Bald wird der 'Markt' für solche Seiten gesättigt sein, vielleicht werden einige Firmen die Prominenz für ihre Zwecke nutzen. Der Trend der Instagram-'Mädchenkram'-Seiten wird jedenfalls bald zu Ende sein. Mal schauen, was dann kommt.


Insgesamt eine recht flache Sache, finde ich. Es ist schon erstaunlich, wie sehr manche Menschen dazu bereit sind, sich auf diesen Mist ganz weit nach unten zu reduzieren. Andererseits: Es gibt wahrlich Schlimmeres! Vielleicht liegt es auch am Alter (?)
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